Vorschriften_Rufanlagen

Vorschriften und Normen für Rufanlagen

Die Bezeichnung Rufanlage stammt aus der Norm DIN VDE 0834 und beschreibt sicherheitstechnische Systeme, mit denen Personen herbeigerufen oder gesucht werden können.

Charakteristisch für eine Rufanlagen ist der Umstand, dass Rufende in eine mehr oder minder gefährliche Situation kommen können, wenn Rufe nicht signalisiert, oder Störungen nicht erkannt werden.

Rufanlagen werden in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Pflegestationen, Alten- und Seniorenwohnheimen, Reha-Einrichtungen, öffentlich zugängliche WCs für Menschen mit Behinderung, Psychiatrische und Forensische Einrichtungen, Justizvollzugsanstalten sowie in allen vergleichbaren Einrichtungen eingesetzt.

Vorschriften und Normen für Rufanlagen

  • DIN VDE 0834 Teil 1 Ausgabe Juni 2016 NEU
  • DIN VDE 0834 Teil 2 Ausgabe April 2000
  • Heimmindesbauverordnung
  • Bauordnungen der Länder
  • DIN 18040 Teil 1 Ausgabe Oktober 2010
     

Die Norm für Rufanlagen, DIN VDE 0834, kann als "allgemein anerkannte Regel der Techinik" angesehen werden.

Neben Rufanlagen gibt es auch "Personen-Hilferufanlagen", die ausschließlich für hilfebedürftige Personen, die zu Hause leben oder in der Wohnform "Betreutes Wohnen für ältere Menschen" (wenn es kein Heim ist) eingesetzt werden.

Normen für Personen-Hilferufanlagen

  • DIN EN 50134 Teil 1 Ausgabe Mai 2003
  • DIN EN 50134 Teil 2 Ausgabe Januar 2000
  • DIN EN 50134 Teil 3 Ausgabe November 2012
  • DIN EN 50134 Teil 5 Ausgabe August 2005
  • DIN EN 50134 Teil 7 Ausgabe Januar 2016 NEU
  • DIN 77800 Ausgabe September 2006